Sparkassen-Finanzgruppe beweist langen Atem bei Kulturförderung
Die Staatlichen Museen zu Berlin freuen sich über einen dreijährigen Kooperationsvertrag mit der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Geld- und Sachmittel investieren sie in ehrgeizige Ausstellungsprojekte, in Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit.
Für viele Museen ist Planungssicherheit keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso wertvoller werden private Förderer, die sich trotz der schwer einschätzbaren Entwicklungen auf den Märkten längerfristig für eine Institution engagieren. Immerhin auf drei Jahre ist die gerade vereinbarte Kooperation der Staatlichen Museen zu Berlin mit der Sparkassen-Finanzgruppe angelegt. Damit wird die Gruppe, unter deren Dach die Berliner Sparkasse, die DekaBank Deutsche Girozentrale und der Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes angesiedelt sind, zum Hauptförderer der renommierten Institution.
Die Sparkassen-Finanzgruppe ist der größte nicht-staatliche Kulturförderer Deutschlands. 152 Millionen Euro gibt sie jährlich für die Förderung von Kunst und Kultur aus. Das gesamte Fördervolumen, das auch dem Sport, sozialen Zwecken, der Bildung und Umwelt zugute kommt, beträgt 500 Millionen Euro.
Foto: Handelsblatt
Quelle und mehr Informationen: Handelsblatt
gute-banken.de: eine halbe Milliarde für den guten Zweck! Hochachtung! Aber warum braucht das schöne Museum in Berlin private Förderer? Kann man, muss man alles privatisieren? Wir der Markt schon alles regeln? Anscheinend nicht! Hoffentlich werden die Sparkasse nicht bald privatisiert werden und lange noch dem Gemeinwohl dienen. Liebe Sparkassen-Gruppe, lieber Haasis, bravo und weiter so!
Quelle: Berliner Sparkasse
Kommentar schreiben