Sparkasse Offenburg durch »Occupy«-Bewegung in eigenem Geschäftsmodell bestätigt
Die Sparkasse Offenburg sieht sich nicht als Zielscheibe der Kritik. Die Verantwortlichen sehen ihr Geschäftsmodell bestätigt, das nicht in erster Linie auf Gewinn ausgerichtet ist. »Wir als Sparkasse haben großes Verständnis für diese Bewegung«, sagt Helmut Becker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Offenburg
Geschäfte, die unter den Begriff »Investmentbanking« fallen – von Kritikern als einer der wesentlichen Faktoren für die Finanzkrise goccuenannt – seien der Sparkasse »wesensfremd«. Über 95 Prozent aller Devisengeschäfte hätten keinen realen Hintergrund, seien also »reine Spekulation«, so der Sparkassenchef. Im Gegensatz dazu sammle die Sparkasse Einlagen in ihrem Geschäftsgebiet und vergebe diese als Kredite an Firmen und Privatpersonen. »Unser Geschäftsmodell hat einen Bezug zur realen Wirtschaft.«
Anders sei dies etwa mit den Kreditausfallversicherungen, die oft ein Vielfaches der echten Schulden überstiegen. Als Beispiel nennt Helmut Becker die Brandversicherung: »Wenn ich ein Haus besitze, benötige ich eine Brandversicherung. Aber ich kaufe nicht die Brandversicherungen meiner Nachbarn in der Hoffnung, dass einer abbrennt und die Versicherungssumme an mich fließt.«
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gute-banken.de: Dies ist der Kernpunkt, den wir die ganze Zeit thematisieren wollen. Während für Sparkassen und Genossenschaftsbanken die sichere Geldanlage oberste Priorität besitzt, sind die Geschäfte der großen Banken rein spekulativ und hoch riskant. Für die offene und absolut ehrliche Stellungnahme danken wir der Sparkasse Offenburg recht herzlich.
Quelle: Sparkasse Offenburg/Ortenau
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