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Dicke Schecks unterm Weihnachtsbaum

 

 

 

Die Göppinger Volksbank spendet insgesamt 51.500 Euro an wohltätige Organisationen im Kreis.

 

Die vorweihnachtliche Bescherung hat bei der Volksbank Göppingen schon Tradition. Auch am Dienstag strahlten Geber und Beschenkte um die Wette: Das Kreditinstitut machte einmal mehr seinen Geldbeutel auf und bedachte gemeinnützige Institutionen im Landkreis mit Spendenschecks im Gesamtwert von 51.500 Euro. "Wir schätzen uns glücklich, dass wir ein gutes Stück mehr Geld verteilen können als im vergangenen Jahr", sagte Vorstandssprecher Dr. Peter Aubin. 2011 gab es von der Volksbank eine Finanzspritze von 26.000 Euro.

Aubin räumte aber ein: "Die Gelder sind nicht der Freizügigkeit der Volksbank zu verdanken, sondern den Kunden und Mitgliedern, die beim Gewinnsparen mitmachen." Dabei wird monatlich ein bestimmter Betrag gespart, gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, bei einer Lotterie Preise zu gewinnen und noch dazu Gutes zu tun. Ein Teil des Einsatzes fließt nämlich in den Spendentopf, das Geld wird am Ende des Jahres für karitative Zwecke verwendet. Und weil dieses Geschäftsmodell in diesem Jahr so gut gelaufen sei, kämen nun wohltätige Organisationen in den Genuss der dicken Spendenschecks.

Mit einer Finanzspritze von 4000 Euro werden jeweils die Lebenshilfe und das Deutsche Rote Kreuz im Kreis sowie das Haus Linde in Göppingen bedacht. Das DRK bekommt das Geld zweckgebunden für die Ebersbacher Tafel, das Haus Linde für die Vesperkirche in Göppingen. Ebenfalls 4000 Euro gehen an den evangelischen Kirchenbezirk in Geislingen, der in der Fünftälerstadt die Vesperkirche auf die Beine stellt. Zudem bezuschusst die Volksbank den Arbeitskreis Soziales der Lokalen Agenda in Göppingen mit 4000 Euro für das Projekt "Mahlzeit für Kinder".

Auf das Konto der Göppinger Caritas werden jeweils 4000 Euro für die drei Carisatt-Läden in Göppingen, Geislingen und Süßen überwiesen, die Diakonie erhält für ihre zentrale Beratungsstelle für Zugewanderte, "zebra", 3500 Euro. Über 3000 Euro freuen sich der Kreisbehindertenring und die Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung. Jeweils 2500 Euro gehen an den Sozialen Friedensdienst der Diakonie Stetten, an den örtlichen Kinderschutzbund, den Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm sowie an den Förderverein Hospizbewegung im Kreis.

Zusätzlich zu diesen 51.500 Euro hat die Volksbank unter anderem 20.000 Euro an die NWZ-Aktion "Gute Taten" gespendet. Außerdem griff das Geldinstitut wieder den Sozialstationen finanziell unter die Arme - mit einem VR-Mobil. Die Bank übernahm dabei jeweils die Leasing- und die Schlussrate. Die Schecks nahmen Vertreter der Diakoniestation im Raum Bad Boll und in Göppingen, der Wilhelmshilfe Göppingen und der Lebenshilfe Heiningen entgegen. Summa summarum unterstützte die Volksbank in diesem Jahr soziale und karitative Einrichtungen, Vereine, Schulen und Kindergärten mit rund 260.000 Euro. "Man sieht, auch eine Genossenschaftsbank hat eine Seele", meinte Vorstandssprecher Aubin. Bevor die Sektkorken knallten, bat er die reich Beschenkten augenzwinkernd, die Spenden nicht als Dauerauftrag zu verstehen.

 

Foto: Südwest Presse

Quelle und mehr Informationen: Südwest Presse

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